Die Suche war beendet – eine Legende wart ergründet ! Tofu süß-sauer !

Oi !

Viele lange Jahre waren diverse Menschen aus unserem Dunstkreis verzweifelt auf der Suche nach einem Rezept für Tofu süß-sauer, das so schmeckt, wie vom Asia-Imbiss unseres Vertrauens (wirklich !). Wir wissen zwar nicht mehr genau, wie wir letztendlich darauf gekommen sind, aber wie ihr euch denken könnt, haben wir irgendwann die entscheidende Entdeckung gemacht. Keine Ahnung, was das genau war, aber jetzt können wir es endlich. Ist auch eigentlich nicht schwer (Die Methode unseres Asia-Imbisses des Vertrauens ist übrigens nicht mit unserer identisch, aber auch zu aufwendig, um das Ganze nur für eine Mahlzeit zu machen: Früchte auskochen !!!).

Für unsere Version des Klassikers “Tofu süß-sauer” brauchst du folgendes:

  • 1 Block Tofu (frisch oder richtig gute Qualität)
  • Ananas aus der Dose (Scheiben oder Stücke, SAFT UNBEDINGT AUFHEBEN !)
  •  Möhren
  • Erbsen (TK oder frisch)
  • Brokkoli
  • Paprika (für diejenigen, die sie vertragen)
  • evtl. Sojasprossen, Zuckerschoten, Babymais, Bambus, Wasserkastanien (vorsicht vor Dosenzeug – kann ganz eklig werden)
  • Zwiebeln
  • Knoblauch
  • Ingwer (Ingwer-Pulver geht auch)
  • Speisestärke
  • Zucker (wichtig)
  • Sojasoße
  • Salz
  • Paprikapulver
  • Sambal Olek
  • Basmati, Jasmin- oder Duftreis

Die Liste sieht sehr groß aus, eigentlich isses aber ein schnelles Gericht.

Zunächst setzt du eine beliebige Menge Reis mit der doppelten Menge Wasser in einem separaten Topf auf, und lässt ihn sanft köcheln/ziehen (sobald er einmal richtig gebrodelt hat, auf jeden fall Temperatur verringern und darauf achten, dass er nicht verbrennt).
Was den frischen Tofu angeht, schmeckt er unserer Meinung nach am besten, wenn er vorfrittert ist. Dazu den Tofublock einfach in beliebig große Stücke schneiden und kurz frittieren oder in einer Pfanne anbraten. Er sollte gelblich-gold sein. Dann einfach abtropfen lassen und erstmal zur Seite legen.
Am besten gelingt das Gericht natürlich in einem Wok (natürlich !). Zunächst den Wok mit 2 EL Öl auf die richtige Temperatur bringen (am besten hoch). Dann grob geschnitte Zwiebeln anschwitzen, dicht gefolgt von Möhrenstücken, Ananasstücken und Brokkoli, zum Schluss Erbsen (und Babymais-Stücken, und Zuckerschoten, und Bambus, und und und mit etwas längerem Abstand). Mindestens fünf Knoblauchzehen fein hacken und ebenfalls dazugeben, dann einen kleben Schuss Wasser und alles bis zum bevorzugten Garpunkt garen lassen. Einen Schuss Sojasoße hinzugeben und auch den vorfrittierten Tofu. Den hoffentlich aufgehobenen Ananassaft mit einem Schluck Wasser, ein bis zwei EL Stärke, Paprikapulver, geriebenem Ingwer und Sambal Olek verrühren und über das Gemüse kippen. Gut verrühren. Falls die Soße zu dickflüssig ist, mit Wasser oder Ananassaft Strecken, falls sie zu dünnflüssig ist, einfach nochmal eine zaghafte Portion Stärke mit einem Schuss kalten Wassers verrühren und hinzufügen. Alles mit Zucker und Salz abschmecken. Wenn der Tofu weich genug ist, ist alles fertig. “Total einfach, aber auch total lecker!”

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