Rouladen mit Kartoffelklößen, Apfel-Rotkohl und brauner Soße

Diverse Festivitäten stehen vor der Tür – wie auch immer und ob ihr die feiert ist euch natürlich selbst überlassen, das folgende Essen könnt ihr aber sicher auch als Anlass nehmen, was zu feiern. Rouladen mit Rotkohl, Soße und Klössen sind ein zeitloser Klassiker und in veganisierter Version auch für alle ohne allzu große Mühen nachzukochen.

Für vier Portionen braucht ihr folgendes:

  • 4 Soja-Bigsteaks
  • 1 Kopf Rotkohl
  • 2-3 Äpfel (ruhig sauer), geschält und in kleine Würfel geschnitten
  • 3 kleine Zwiebeln
  • ein paar Gewürzgurken
  • 3-4 EL Senf
  • Suppengemüse (Sellerie, Möhren, Lauch)
  • ein paar Lorbeerblätter, Piment, ein paar Wacholderbeeren
  • Zucker
  • Apfelessig (achtet darauf, dass der vegan ist !)
  • Salz, Pfeffer
  • Muskat
  • 500-750g Kartoffeln, geschält und gekocht
  • 200g Weichweizengrieß
  • 200g Kartoffelstärke
  • Pflanzenöl
  • Zahnstocher/ Schaschlikspieße oder geeignetes Rouladen-Garn bzw. 4 Rouladenklammern
  • gute Sojasoße (wir empfehlen Kikkoman)
  • dunkler Balsamico (obacht: klappt nur mit veganem Essig!)

So macht ihr die Klöße:

Die gekochten Kartoffeln sorgfältig zerstampfen, mit dem Grieß, Muskat, der Stärke und etwas Salz ebenso sorgfältig zu einem fluffigen Teig vermengen und schließlich runde Klöße aus der Masse formen. Im sprudelnden Salzwasser kochen, bis sie 1-2 min. an der Oberfläche geschwommen haben (die Klöße brauchen so etwa 5-10 Minuten, teilt euch die Zeit also entsprechend ein, damit alles warm serviert werden kann).

So den Rotkohl:

Am besten macht ihr den Rotkohl am Vortag des eigentlichen Essens, damit dieser schön durchziehen kann. Dazu halbiert ihr den Kohlkopf längs, entfern den Strunk aus beiden Hälften, viertelt die Hälften und zerschneidet ihn in 0,5cm breite Streifen und wascht sie. Diese schwitzt ihr dann in reichlich Pflanzenöl an und fügt die Apfelstückchen, einen Haufen Zucker und einen großzügigen Schuss Apfelessig hinzu, außerdem etwas Salz. Die ganze Chose lasst ihr dann wirklich lange bei mittlerer Hitze köcheln und gebt nach einigen Minuten 2 Lorbeerblätter, Piment und ein paar Wacholderbeeren hinzu. Der Rotkohl ist servier- bzw. durchzieh-fertig, wenn die Kohlstreifen schön weich sind, die Süße und das Saure sich die Waage halten und der Kohl einiges an Flüssigkeit in den Topf abgegeben hat. Abschmecken könnt ihr natürlich mit Salz, Zucker und Pfeffer wie es euch beliebt.

Und so die Rouladen und die Sauce:

Sojasteaks in kochendem Wasser und mit Salz/ Gewürzen oder Gemüsebrühe (achtet darauf, dass auch diese vegan ist…) einweichen, bis sie wirklich weich und vollgesogen sind. Dann abtropfen lassen. Gürkchen und zwei Zwiebeln in kleine Würfel schneiden und mit dem Senf und etwas Zucker und einer Prise Salz gut vermengen. Diese Masse in die abgetropften Steaks einrollen und das ganze mit den entsprechenden Maßnahmen in Form halten. In heißem Pflanzenfett scharf von allen Seiten anbraten. Für die Soße das Suppengemüse würfeln, ebenso die übrige Zwiebel und anschließend anschwitzen. Nach einiger Zeit ein bisschen Salz, reichlich Zucker und einen großen Schuss Balsamico-Essig hinzufügen und das ganze ein bisschen einkochen lassen. Auch hier passen Lorbeerblätter ausgezeichnet ! Schließlich mit einem großen Schuss Wasser und einem kleinen Schuss Sojasauce aufgießen, noch ein mal für ein paar Minuten sieden lassen, abschmecken und schließlich einen finalen Schluck Wasser mit ein bisschen gelöster Kartoffelstärke zum Andicken hinzugeben. Die Flüssigkeit durch ein Sieb auffangen (das Gemüse kann natürlich auch in der Soße verbleiben, je nach Geschmack). Die angebratenen Rouladen in eine Ofen-geignete Form  geben und mit der Sauce übergießen, dann noch mal bei 100-150°C für ein paar Minuten in den Ofen.

Serviert wird alles natürlich am besten heiß und mit der Sauce von den Rouladen. Wir wünschen euch einen guten Appetit und einen guten Rutsch !

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