fruchtiger Käsekuchen mit karamellisierter Ananas

Es gibt viele verschiedene Varianten, um vegane Käsemasse für Kuchen herzustellen. Die einfachste wäre wohl die Verwendung von Fertigprodukten wie dem Tofutti Frischkäse, allerdings ist dieser nicht gerade günstig und nunmal ein Fertigprodukt. Alternativen dazu wären eingeweichte Cashewnüsse (auch nicht gerade günstig und nix für Allergiker), Seidentofu oder – und das war bei diesem Kuchen meine erste Wahl – abgetropfter Sojajoghurt, also quasi eine Quarkmasse.

Um die Quarkmasse “herzustellen” (erledigt sich ja eigentlich von alleine), benötigt ihr ein Glas, einen Trichter oder ein Sieb, natürlich größentechnisch passend zu dem Glas, ein paar Kaffeefilter und 500 Gramm Sojajoghurt eurer Wahl. Zwei Kaffeefilter (doppelt hält besser) einfach in Trichter oder Sieb legen, Sojajoghurt rein, ab in den Kühlschrank damit, warten – fertig. Je länger die Wartezeit, desto mehr Flüssigkeit verliert der Joghurt. Für den Kuchen reicht allerdings eine Abtropfzeit von drei Stunden.

Das Rezept reicht für eine Springform.

Für den Boden:

  • 100 Gramm gemahlene Mandeln
  • 150 Gramm Mehl
  • 75 Gramm Zucker
  • Prise Salz
  • 75 Gramm Margarine
  • 1 Esslöffel Sojamilch

Zuerst: Ofen vorheizen! auf 180°. Dann die trockenen Zutaten in einer Schüssel vermengen, anschließend die Margarine unterkneten und noch den Esslöffel Sojamilch einarbeiten. Der Teig kann dann in die Springform gedrückt werden (entweder mit Backpapier ausgelegt oder eingefettet), an den Seiten wird ein kleiner Rand hochgezogen.

Für die Füllung:

  • 360 Gramm abgetropfter Sojajoghurt mit Pfirsichgeschmack (natürlich kann auch Naturjoghurt verwendet werden, allerdings wird der Kuchen dann nicht so fruchtig)
  • 60 Gramm Zucker
  • Prise Vanille
  • 3 Esslöffel geschmolzenes Kokosfett
  • Abrieb einer Zitrone
  • Saft einer halben Zitrone
  • eine Packung Vanillepudding

Die Quarkmasse wird mit dem Zucker, der Vanille, dem Zitronenabrieb sowie Saft und dem Kokosfett verrührt. Anschließend nehmt ihr ein paar Esslöffel davon ab, verrührt diese mit dem Vanillepuddingpulver und rührt die Puddingmasse anschließend unter den Quark. Ab auf den Boden damit und in den Ofen, für ungefähr eine halbe Stunde, bis der Kuchen leicht braun ist.

Für den Belag:

  • ein paar dünne Ananasscheiben
  • ein paar Esslöffel br. Zucker

Kuchen raus aus dem Ofen, Ananas drauf und den Kuchen mit dem braunen Zucker bestreuen, ruhig etwas großzügig. Anschließend nochmal auf oberster Schiene für ein paar Minuten backen, damit der Zucker karamellisiert. Am besten bleibt ihr dabei in Ofennähe und beobachtet den Kuchen gut, sonst verkokelt euch der Rand (so wie bei mir…).

Der Kuchen wird nach dem Abkühlen erst richtig fest, schmeckt warm aber auch super.

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