Tiramisu

Tiramisu. Was soll man da noch viel rumreden? In Kaffee getränkter Biskuit, abwechselnd geschichtet mit einer ziemlich reichhaltigen Creme aus Mascarpone. Obendrauf eine dicke schicht Kakaopulver. Kurzum: eine Kalorienbombe, die ganz schön lecker ist.

Da wir bis jetzt noch kein zufriedenstellendes Rezept für Löffelbiskuit entwickeln konnten (mein gestriger Versuch erinnerte eher an gummiartige Schmink-Pads), benutzen wir für unser Tiramisu einfach stinknormalen Biskuit. Geschmacklich macht das eigentlich keinen großen Unterschied.

Viele denken wahrscheinlich, dass die Herstellung von Tiramisu ziemlich aufwendig sei. Das stimmt nicht! Ihr benötigt nur etwas Zeit. Der Biskuit kann beispielsweise am Vortag bereits gebacken werden, das Zusammensetzen ansich geht recht fix.

Ihr braucht:

  • 1 Biskuit, gebacken in einer rechteckigen Form (hier so: 34×24), abgekühlt und einmal halbiert, zum Schichten
  • 1 Liter vegane Schlagsahne (Hulala Plus)
  • 300 Gramm Quark aus abgetropftem Sojajoghurt
  • eine Prise Vanille
  • Abrieb einer Zitronenschale
  • ca. 300 ml Kaffee, kalt (wer mag, gibt noch einen Schuss Amaretto dazu)
  • Kakaopulver

Zuerst wird die gekühlte Sahne aufgeschlagen. Anschließend wird der Quark hinzugegeben, Esslöffel für Esslöffel, dabei schlagt ihr die Sahne weiter auf. Wenn alles miteinander verrührt ist, gebt ihr noch die Prise Vanille sowie den Zitronenabrieb hinzu. Noch einmal umrühren. Fertig.

Nun beträufelt ihr die erste Schicht Biskuit gleichmäßig mit der Hälfte des Kaffees. Anschließend gebt ihr die Hälfte der Creme obendrauf und verteilt diese ebenfalls gleichmäßig. Dann kommt die zweite Schicht Biskuit obendrüber. Erneut mit Kaffee beträufeln, dann den Rest der Creme verteilen. Zuletzt wird die Schicht mit einigen Esslöffeln Kakaopulver dekoriert. Für ein gleichmäßiges Ergebnis unbedingt ein Sieb benutzen (ohne gehts natürlich auch, wird dann nur nicht ganz so hübsch)!

Alternativ kann das Tiramisu natürlich auch in Gläsern geschichtet werden. Das macht das Portionieren etwas einfacher und macht gleichzeitig optisch noch was her.

Nun ab in den Kühlschrank damit. Wenn das Tiramisu eine Nacht durchziehen konnte, schmeckts am besten.

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