French Toast Auflauf mit Walnuss-Topping

frenchtoastauflauf

Der French Toast Auflauf ist bei unserem Katerfrühstück immer sehr beliebt und dementsprechend so schnell verputzt, dass einige ihr Verlangen danach leider nicht genügend befriedigen können. Der Auflauf ist in der Herstellung wirklich supereinfach. Abends vorbereiten, über Nacht in den Kühlschrank stellen, morgens aus dem Bett in die Küche schlurfen und das Ganze nur noch in den Ofen schieben.

Für eine Auflaufform benötigt ihr:

  • 1 Paket Toast, alternativ 1 Baguette in Scheiben geschnitten
  • 350 Gramm Mehl
  • 600 ml Sojamilch
  • Prise Zimt, Salz und Muskat
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 4 Esslöffel Zucker

Die Auflaufform könnt ihr mit etwas Margarine einfetten, anschließend mit der ersten Schicht Brot auslegen. Alle anderen Zutaten zu einem Teig verrühren, dann ein Drittel des Teigs auf der ersten Schicht Toastbrot verteilen, ruhig etwas mit den Fingern einmassieren. Diesen Schritt wiederholt ihr noch zwei mal, sodass insgesamt drei Schichten entstehen.

Für das Walnuss-Topping:

  • 200 Gramm Walnüsse, leicht zerkleinert
  • 225 Gramm brauner Zucker
  • Prise Zimt und Muskat
  • 2 Esslöffel Ahornsirup
  • 200 Gramm Margarine

Alle Zutaten miteinander verrühren, anschließend gleichmäßig auf dem Auflauf verteilen. Dieser muss nun noch über Nacht im Kühlschrank ruhen, damit das Toastbrot sich mit dem Teig vollsaugen kann. Am nächsten Morgen einfach ungefähr eine halbe Stunde bei 180° backen, bis das Topping goldbraun ist.

Posted in Kuchen, Rezepte | Leave a comment

Katerfrühstück

Katerfrühstück

Posted in Allgemein, Veranstaltungen | Leave a comment

einfacher Kokos-Limetten-Gugelhupf

Kokos-Limetten-Gugelhupf

Dieser Kuchen ist superfix zusammengerührt und gebacken, die Zutaten hat man meistens sowieso Zuhause. Und um das Ganze noch ein bisschen einfacher zu machen, wird in Cups gemessen – also lasst eure Küchenwage im Schrank!

Für einen Gugelhupf benötigt ihr:

  • 1 Cup Sojamilch
  • 1 Teelöffel Apfelessig
  • Saft und Abrieb einer Limette
  • eine Prise Vanille
  • eine Prise Salz
  • 1/3 Cup Rapsöl
  • 1/2 Cup Zucker
  • 1 Esslöffel Maisstärke
  • 2 Cups Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Cup Kokosraspel
  • etwas Puderzucker zum Bestreuen

Und so einfach gehts:

Ofen auf 200° vorheizen. Die Sojamilch in einer großen Schüssel mit dem Apfelessig verrühren, kurz stehen lassen. Dadurch entsteht eine Art “Buttermilch”. Anschließend Limettensaft sowie Abrieb, Vanille und Salz hinzugeben. Zucker und Rapsöl unterrühren, sodass die flüssige Mischung etwas aufschäumt. Zuletzt noch die Stärke, das Mehl, Backpulver und Kokosraspeln dazugeben. In eine gefettete Gugelhupf-Form geben und ungefähr 20-30 Minuten backen. Wenn der Kuchen goldgelb gebacken ist, müsste er fertig sein.

Wichtig: Der Kuchen muss erst gut auskühlen, bevor er aus der Form gestürzt wird! Glaubt mir. Aufgrund meiner Ungeduld sind schon so einige Kuchen zu Bruch gegangen. Wenn er heile aus der Form gekommen ist, noch mit etwas Puderzucker bestreuen.

Posted in Allgemein, Kuchen, Rezepte | Leave a comment

Rouladen mit Kartoffelklößen, Apfel-Rotkohl und brauner Soße

Diverse Festivitäten stehen vor der Tür – wie auch immer und ob ihr die feiert ist euch natürlich selbst überlassen, das folgende Essen könnt ihr aber sicher auch als Anlass nehmen, was zu feiern. Rouladen mit Rotkohl, Soße und Klössen sind ein zeitloser Klassiker und in veganisierter Version auch für alle ohne allzu große Mühen nachzukochen.

Für vier Portionen braucht ihr folgendes:

  • 4 Soja-Bigsteaks
  • 1 Kopf Rotkohl
  • 2-3 Äpfel (ruhig sauer), geschält und in kleine Würfel geschnitten
  • 3 kleine Zwiebeln
  • ein paar Gewürzgurken
  • 3-4 EL Senf
  • Suppengemüse (Sellerie, Möhren, Lauch)
  • ein paar Lorbeerblätter, Piment, ein paar Wacholderbeeren
  • Zucker
  • Apfelessig (achtet darauf, dass der vegan ist !)
  • Salz, Pfeffer
  • Muskat
  • 500-750g Kartoffeln, geschält und gekocht
  • 200g Weichweizengrieß
  • 200g Kartoffelstärke
  • Pflanzenöl
  • Zahnstocher/ Schaschlikspieße oder geeignetes Rouladen-Garn bzw. 4 Rouladenklammern
  • gute Sojasoße (wir empfehlen Kikkoman)
  • dunkler Balsamico (obacht: klappt nur mit veganem Essig!)

So macht ihr die Klöße:

Die gekochten Kartoffeln sorgfältig zerstampfen, mit dem Grieß, Muskat, der Stärke und etwas Salz ebenso sorgfältig zu einem fluffigen Teig vermengen und schließlich runde Klöße aus der Masse formen. Im sprudelnden Salzwasser kochen, bis sie 1-2 min. an der Oberfläche geschwommen haben (die Klöße brauchen so etwa 5-10 Minuten, teilt euch die Zeit also entsprechend ein, damit alles warm serviert werden kann).

So den Rotkohl:

Am besten macht ihr den Rotkohl am Vortag des eigentlichen Essens, damit dieser schön durchziehen kann. Dazu halbiert ihr den Kohlkopf längs, entfern den Strunk aus beiden Hälften, viertelt die Hälften und zerschneidet ihn in 0,5cm breite Streifen und wascht sie. Diese schwitzt ihr dann in reichlich Pflanzenöl an und fügt die Apfelstückchen, einen Haufen Zucker und einen großzügigen Schuss Apfelessig hinzu, außerdem etwas Salz. Die ganze Chose lasst ihr dann wirklich lange bei mittlerer Hitze köcheln und gebt nach einigen Minuten 2 Lorbeerblätter, Piment und ein paar Wacholderbeeren hinzu. Der Rotkohl ist servier- bzw. durchzieh-fertig, wenn die Kohlstreifen schön weich sind, die Süße und das Saure sich die Waage halten und der Kohl einiges an Flüssigkeit in den Topf abgegeben hat. Abschmecken könnt ihr natürlich mit Salz, Zucker und Pfeffer wie es euch beliebt.

Und so die Rouladen und die Sauce:

Sojasteaks in kochendem Wasser und mit Salz/ Gewürzen oder Gemüsebrühe (achtet darauf, dass auch diese vegan ist…) einweichen, bis sie wirklich weich und vollgesogen sind. Dann abtropfen lassen. Gürkchen und zwei Zwiebeln in kleine Würfel schneiden und mit dem Senf und etwas Zucker und einer Prise Salz gut vermengen. Diese Masse in die abgetropften Steaks einrollen und das ganze mit den entsprechenden Maßnahmen in Form halten. In heißem Pflanzenfett scharf von allen Seiten anbraten. Für die Soße das Suppengemüse würfeln, ebenso die übrige Zwiebel und anschließend anschwitzen. Nach einiger Zeit ein bisschen Salz, reichlich Zucker und einen großen Schuss Balsamico-Essig hinzufügen und das ganze ein bisschen einkochen lassen. Auch hier passen Lorbeerblätter ausgezeichnet ! Schließlich mit einem großen Schuss Wasser und einem kleinen Schuss Sojasauce aufgießen, noch ein mal für ein paar Minuten sieden lassen, abschmecken und schließlich einen finalen Schluck Wasser mit ein bisschen gelöster Kartoffelstärke zum Andicken hinzugeben. Die Flüssigkeit durch ein Sieb auffangen (das Gemüse kann natürlich auch in der Soße verbleiben, je nach Geschmack). Die angebratenen Rouladen in eine Ofen-geignete Form  geben und mit der Sauce übergießen, dann noch mal bei 100-150°C für ein paar Minuten in den Ofen.

Serviert wird alles natürlich am besten heiß und mit der Sauce von den Rouladen. Wir wünschen euch einen guten Appetit und einen guten Rutsch !

Posted in Allgemein, herzhaft, Rezepte | Leave a comment

scharfes Thai-Curry mit Tofu

Dieses Rezept basiert auf einer Currypaste, die wirklich so richtig, richtig scharf ist. Um diese Höllenpaste herzustellen, benötigt ihr:

  • 7 kleine Chilis
  • 2-3 Zehen Knoblauch
  • 2 Schalloten, optional eine Zwiebel
  • 1 Stange Zitronengras
  • 2 cm Galangawurzel (Galgant)
  • 2 Korianderpflanzen mit Wurzeln
  • 1-2 Kurkumawurzeln
  • 1/2 Esslöffel Pfefferkörner
  • 2 Esslöffel Koriandersamen
  • 1 Esslöffel Kreuzkümmel
  • 1/2 Esslöffel Salz

Die Gewürze in einer Pfanne ohne Öl anrösten und im Mörser zerstoßen. Die restlichen Zutaten kleinhacken und dazugeben, anschließend wieder mörsern, bis eine Paste entsteht.

Für das Curry benötigt ihr (ca. 4 Portionen):

  • 1 Block Tofu, frisch
  • 4 Kaffirblätter
  • 1 Liter Kokosmilch
  • 10 Basilikumblätter
  • Öl
  • Sojasoße
  • Gemüse nach Wahl (Möhren, Brokkoli, Paprika…)
  • 2-3 Esslöffel Currypaste

Tofu würfeln und in einer heißen Pfanne mit viel Öl anbraten, bis er golden ist. In einem Wok ca. 3 Esslöffel Öl erhitzen, Currypaste hinzugeben und kurz anbraten. Mit Kokosmilch ablöschen, das Gemüse und Kaffirblätter hinzugeben und kochen lassen, bis das Gemüse gar ist. Zum Schluss kommt noch der Tofu und Basilikum rein, mit etwas Sojasoße abschmecken – fertig.

Als Beilage passt Reis natürlich super.

Posted in Gewürze, herzhaft, Rezepte, TOFU | Leave a comment

Mohnstreuselkuchen

Dieses Rezept reicht für eine Springform, lässt sich aber auch ganz einfach verdoppeln und kann dann im Blech gebacken werden.

Für den Hefeteig:

  • 200 Gramm Mehl
  • 50 Gramm Zucker
  • 1 Esslöffel Stärke
  • 1/3 Würfel Hefe
  • 100 ml Sojamilch
  • 25 Gramm Margarine
  • eine Prise Salz
  • eine Prise Vanille

Zuerst, wie immer: Ofen vorheizen! Auf 180°. Die trockenen Zutaten in einer Schüssel miteinander vermengen, in der Mitte eine Kuhle bilden und die Hefe hineinbröseln. Margarine und Sojamilch in einem Topf auf Fingertemperatur bringen, anschließend zu den trockenen Zutaten hinzugeben und zu einem Teig verkneten. Nun darf der Teig ca. 20 Minuten an einem warmen Ort gehen.

In der Zwischenzeit kann bereits die Mohnfüllung vorbereitet werden:

  • 1 Esslöffel Margarine
  • 200 Gramm Dampfmohn
  • 300 ml Sojamilch
  • 75 Gramm Zucker
  • 3 Esslöffel Stärke
  • eine Prise Vanille

Zuerst die Margarine in einem kleinen Topf schmelzen, danach den Dampfmohn und den Zucker hinzugeben und kurz anrösten lassen. Die Stärke in die Sojamilch einrühren und ebenfalls in den Topf geben, kurz aufkochen lassen und die Temperatur verringern. Die Vanille reinrühren und den Mohn etwas quellen lassen.

Den Hefeteig könnt ihr nach der ersten Gehzeit in eine ausgefettete oder mit Backpapier ausgelegte Springform drücken, ein Rand muss nicht hochgezogen werden. Nun muss der Teig nochmal für ungefähr 20 Minuten aufgehen, währenddessen können die Streusel vorbereitet werden.

  • 150 Gramm Mehl
  • 75 Gramm Zucker
  • 75 Gramm Margarine

Mehl mit Zucker vermengen, anschließend die Margarine flöckchenweise hinzugeben, bis feine Streusel entstehen.

Nun kann der Kuchen zusammengebaut werden: auf den Hefeteig gleichmäßig die Mohnmasse verstreichen. Streusel obendrauf verteilen und ab in den Ofen damit – ungefähr für 30-40 Minuten.

Wer es lieber etwas süßer hat, kann den Kuchen nach dem Backen noch mit etwas Zucker bestreuen.

Und wie immer gilt bei hefelastigem Backwerk: schmeckt frisch am allerbesten!

 

Posted in Kuchen, Rezepte | Leave a comment

Tiramisu

Tiramisu. Was soll man da noch viel rumreden? In Kaffee getränkter Biskuit, abwechselnd geschichtet mit einer ziemlich reichhaltigen Creme aus Mascarpone. Obendrauf eine dicke schicht Kakaopulver. Kurzum: eine Kalorienbombe, die ganz schön lecker ist.

Da wir bis jetzt noch kein zufriedenstellendes Rezept für Löffelbiskuit entwickeln konnten (mein gestriger Versuch erinnerte eher an gummiartige Schmink-Pads), benutzen wir für unser Tiramisu einfach stinknormalen Biskuit. Geschmacklich macht das eigentlich keinen großen Unterschied.

Viele denken wahrscheinlich, dass die Herstellung von Tiramisu ziemlich aufwendig sei. Das stimmt nicht! Ihr benötigt nur etwas Zeit. Der Biskuit kann beispielsweise am Vortag bereits gebacken werden, das Zusammensetzen ansich geht recht fix.

Ihr braucht:

  • 1 Biskuit, gebacken in einer rechteckigen Form (hier so: 34×24), abgekühlt und einmal halbiert, zum Schichten
  • 1 Liter vegane Schlagsahne (Hulala Plus)
  • 300 Gramm Quark aus abgetropftem Sojajoghurt
  • eine Prise Vanille
  • Abrieb einer Zitronenschale
  • ca. 300 ml Kaffee, kalt (wer mag, gibt noch einen Schuss Amaretto dazu)
  • Kakaopulver

Zuerst wird die gekühlte Sahne aufgeschlagen. Anschließend wird der Quark hinzugegeben, Esslöffel für Esslöffel, dabei schlagt ihr die Sahne weiter auf. Wenn alles miteinander verrührt ist, gebt ihr noch die Prise Vanille sowie den Zitronenabrieb hinzu. Noch einmal umrühren. Fertig.

Nun beträufelt ihr die erste Schicht Biskuit gleichmäßig mit der Hälfte des Kaffees. Anschließend gebt ihr die Hälfte der Creme obendrauf und verteilt diese ebenfalls gleichmäßig. Dann kommt die zweite Schicht Biskuit obendrüber. Erneut mit Kaffee beträufeln, dann den Rest der Creme verteilen. Zuletzt wird die Schicht mit einigen Esslöffeln Kakaopulver dekoriert. Für ein gleichmäßiges Ergebnis unbedingt ein Sieb benutzen (ohne gehts natürlich auch, wird dann nur nicht ganz so hübsch)!

Alternativ kann das Tiramisu natürlich auch in Gläsern geschichtet werden. Das macht das Portionieren etwas einfacher und macht gleichzeitig optisch noch was her.

Nun ab in den Kühlschrank damit. Wenn das Tiramisu eine Nacht durchziehen konnte, schmeckts am besten.

Posted in Dessert, Kuchen, Rezepte | Leave a comment

fruchtiger Käsekuchen mit karamellisierter Ananas

Es gibt viele verschiedene Varianten, um vegane Käsemasse für Kuchen herzustellen. Die einfachste wäre wohl die Verwendung von Fertigprodukten wie dem Tofutti Frischkäse, allerdings ist dieser nicht gerade günstig und nunmal ein Fertigprodukt. Alternativen dazu wären eingeweichte Cashewnüsse (auch nicht gerade günstig und nix für Allergiker), Seidentofu oder – und das war bei diesem Kuchen meine erste Wahl – abgetropfter Sojajoghurt, also quasi eine Quarkmasse.

Um die Quarkmasse “herzustellen” (erledigt sich ja eigentlich von alleine), benötigt ihr ein Glas, einen Trichter oder ein Sieb, natürlich größentechnisch passend zu dem Glas, ein paar Kaffeefilter und 500 Gramm Sojajoghurt eurer Wahl. Zwei Kaffeefilter (doppelt hält besser) einfach in Trichter oder Sieb legen, Sojajoghurt rein, ab in den Kühlschrank damit, warten – fertig. Je länger die Wartezeit, desto mehr Flüssigkeit verliert der Joghurt. Für den Kuchen reicht allerdings eine Abtropfzeit von drei Stunden.

Das Rezept reicht für eine Springform.

Für den Boden:

  • 100 Gramm gemahlene Mandeln
  • 150 Gramm Mehl
  • 75 Gramm Zucker
  • Prise Salz
  • 75 Gramm Margarine
  • 1 Esslöffel Sojamilch

Zuerst: Ofen vorheizen! auf 180°. Dann die trockenen Zutaten in einer Schüssel vermengen, anschließend die Margarine unterkneten und noch den Esslöffel Sojamilch einarbeiten. Der Teig kann dann in die Springform gedrückt werden (entweder mit Backpapier ausgelegt oder eingefettet), an den Seiten wird ein kleiner Rand hochgezogen.

Für die Füllung:

  • 360 Gramm abgetropfter Sojajoghurt mit Pfirsichgeschmack (natürlich kann auch Naturjoghurt verwendet werden, allerdings wird der Kuchen dann nicht so fruchtig)
  • 60 Gramm Zucker
  • Prise Vanille
  • 3 Esslöffel geschmolzenes Kokosfett
  • Abrieb einer Zitrone
  • Saft einer halben Zitrone
  • eine Packung Vanillepudding

Die Quarkmasse wird mit dem Zucker, der Vanille, dem Zitronenabrieb sowie Saft und dem Kokosfett verrührt. Anschließend nehmt ihr ein paar Esslöffel davon ab, verrührt diese mit dem Vanillepuddingpulver und rührt die Puddingmasse anschließend unter den Quark. Ab auf den Boden damit und in den Ofen, für ungefähr eine halbe Stunde, bis der Kuchen leicht braun ist.

Für den Belag:

  • ein paar dünne Ananasscheiben
  • ein paar Esslöffel br. Zucker

Kuchen raus aus dem Ofen, Ananas drauf und den Kuchen mit dem braunen Zucker bestreuen, ruhig etwas großzügig. Anschließend nochmal auf oberster Schiene für ein paar Minuten backen, damit der Zucker karamellisiert. Am besten bleibt ihr dabei in Ofennähe und beobachtet den Kuchen gut, sonst verkokelt euch der Rand (so wie bei mir…).

Der Kuchen wird nach dem Abkühlen erst richtig fest, schmeckt warm aber auch super.

Posted in Kuchen, Rezepte | Leave a comment

Falafel [sic!]

Wer behauptet, sie nicht zu lieben, lügt. Falafel sind der Hammer und glücklicherweise leichter selber herzustellen, als die meisten Menschen denken ! Dass Falafel-Fertigmischungen nix sind, ist hoffentlich schon allen aufgefallen und Falafel, die man auswärts isst, sind auch nix, wenn sie nicht hausgemacht sind. Deshalb hier ein schön einfaches Falafel-Rezept, das fast nicht misslingen kann und euch alle viel glücklicher machen wird.

Zutaten:

  • 1 Pk. getrocknete Kichererbsen
  • 1-2 Sträusschen glatte Petersilie
  • 1 Sträusschen frisches Koriandergrün
  • 5-10 Knoblauchzehen
  • 1 Zwiebel
  • gemahlener Kreuzkümmel
  • Paprikapulver
  • Chili-Pulver (oder 1-2 frische Chili-Schoten)
  • Salz
  • 1 EL Backpulver
  • 100-200g Bulgur
  • 4 EL Weizenmehl
  • eine Küchenmaschine
  • viel Pflanzenfett

Und so geht’s:

Zunächst nehmt ihr euch ein bis zwei Tage vor dem Falafelessen Zeit, um die Kichererbsen zu kaufen, denn die Kichererbsen müssen mit viel Wasser bedeckt 8-12 Stunden eingeweicht werden. Es ist unabdingbar, dass ihr getrocknete Kichererbsen benutzt, mit Dosenerbsen klappt das ganze nicht (versucht es erst gar nicht !).  Wenn die Kichererbsen etwas weicher geworden sind und ihre Größe ungefähr verdoppelt haben, sind sie bereit für die Weiterverarbeitung. Nun wascht ihr das Grünzeug und zerhackt es grob, schneidet die Zwiebel in grobe Stücke und schält den Knoblauch. Dann vermischt ihr alles in einer Schüssel und füllt das Gemisch in die Küchenmaschine mit Messer-Aufsatz. Am besten klappt das, wenn ihr nicht das ganze Gemisch auf einmal in die Küchenmaschine tut, sondern nur so viele, dass noch ein bisschen Platz ist. Jetzt schreddert ihr die Mischung so lange, bis alles schön grün und ungefähr so grob wie Bulgur zerkleinert ist. Wenn ihr die gesamte Mischung so behandelt habt, mischt ihr die Chose nochmal durch. Jetzt fügt ihr die Gewürze hinzu, ganz nach Geschmack, aber zumindest muss viel Kreuzkümmel in dem Teig sein. Außerdem mischt ihr etwa 4 El Weizenmehl und den (?) gequollenen Bulgur unter, gefolgt von dem Backpulver. Zuletzt schmeckt ihr den Teig mit Salz ab (ist eklig im rohen Zustand, deshalb nur sehr wenig probieren !). Der Teig muss schön locker sein, nicht wie ein Brotteig, sonder eher krümelig und intensiv nach Knoblauch, Kreuzkümmel und Petersilie riechen. Der Teig sollte dann noch etwa eine Stunde ruhen.

Um den Teig schließlich in fertige Falafel zu verwandeln, braucht ihr viel Öl, so dass die Falafel viel Platz zum schwimmen haben. Am besten benutzt ihr eine Fritteuse. Das Fett erhitzt ihr auf 180-190°C und formt Kugeln mit den Händen, die etwa einen Durchmesser von 3cm haben, oder formt die Falafel mit zwei Esslöffeln eierförmig. Die Bällchen oder “Eier” müssen im sprudelnden Fett frittiert werden, bis sie aussen schön dunkelbraun und von innen saftig grün sind. Macht zunächst eine Test-Falafel und falls diese auseinanderfällt, gebt mehr Bulgur und Mehl in die Mischung. Serviert und esst sie am besten sofort und mit Salz- oder Gewürzgurken, Sesamsoße, Humus, Salat und dem berühmten “Leuchtkraut”, in Fladenbrot, Dürüm oder auf Reis, Linsen oder Couscous.

 

Posted in Allgemein, Gewürze, herzhaft, Rezepte | Tagged , , , , , | Leave a comment

Birnen-Mandeltarte

Herbstzeit ist Kuchenzeit. Ganz einfach. Und bei diesem nass-kalten Herbstwetter kommt einem diese Tarte gerade gelegen. Übrigens müssen es nicht unbedingt Birnen sein, das Rezept funktioniert genauso gut mit Pflaumen, Äpfeln, Kirschen oder Pfirsichen.

Für den Teig:

  • 100 Gramm Weizenvollkornmehl
  • 150 Gramm Weizenmehl
  • 75 Gramm br. Zucker
  • 150 Gramm kalte Margarine
  • eine Prise Salz
  • 2 Esslöffel kaltes Wasser

Bevor ihr mit dem Teig beginnt: Ofen vorheizen! Auf 200°.

Erst die trockenen Zutaten miteinander vermischen, dann das Wasser und die Margarine stückchenweise verkneten, sodass ein glatter Teig entsteht. Der Teig wird anschließend in eine gefettete Form gedrückt (wer sich gerne viel Arbeit macht, kann ihn natürlich auch vorher ausrollen…). Dann bekommt der Teig noch ein paar Löcher mit einer Gabel verpasst.

Für die Füllung:

  • 100 Gramm gemahlene Mandeln
  • 75 Gramm Zucker
  • 50 Gramm Margarine
  • 100 ml Mandelmilch
  • 3 Esslöffel Maisstärke
  • Prise Zimt, Prise Vanille, Prise Salz
  • 4 kleine, reife Birnen (die dürfen allerdings nicht zu weich sein!), geschält, entkernt und in dünne Spalten geschnitten

Alle trockenen Zutaten (bis auf die Stärke) werden miteinander vermischt, anschließend kommt die Margarine dazu. Die Masse wird dann ziemlich krümelig. Die Maisstärke wird mit der Mandelmilch verrührt und zu der trockenen Mischung hinzugegeben. Die Füllung kann nun auf dem Teig verteilt werden.

Zuletzt werden noch die Birnen in der Füllung verteilt. Ab in den Ofen damit, mindestens für eine halbe Stunde. Wenn die Tarte schon gar ist, aber noch nicht braun, könnt ihr sie auch bei 250° auf oberster Schiene goldgelb backen, aber Achtung – dabei solltet ihr immer schön ein Auge auf die Tarte haben, damit sie euch nicht verbrennt.

Posted in Dessert, Kuchen, Rezepte | Leave a comment