Blaubeer-Biscotti mit Zitrone

Mein erster Biscotti-Versuch ist zum Teil gar nicht mal so schlecht geworden, im Gegenteil: eigentlich ziemlich lecker! Ich muss zugeben, dass ich mich vorher noch nie großartig mit Biscotti beschäftigt habe. Leider. Denn da hab ich ganz schön was verpasst. Diese doppelt gebackenen Kekse haben es mir angetan.

Heute wollte ich mich, für einen anstehenden Geburtstag, an zwei Varianten heranwagen. Mandel-Amaretto und Blaubeer-Zitrone. Ersteres war leider nicht so zufriedenstellend, die Konsistenz sagt mir noch nicht ganz zu (beim Essen überkam mich dieses mulmige Gefühl, ich könnte mir die Zähne ruinieren) – aber in Kaffee getunkt sind sie trotzdem gut zu genießen. Zu lange gebacken, zu wenig Backpulver… ich werde mich bald auf Fehlersuche begeben!

Aber nun zur gelungenen Variante:

  • 80 ml Sojamilch
  • 2 Esslöffel gemahlene Leinsamen
  • 170g Zucker
  • 120 ml Rapsöl
  • 1 Messerspitze Vanille
  • Abrieb einer Zitrone
  • Prise Salz
  • 195g Mehl
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • 2 Esslöffel Pfeilwurzelstärke
  • 2 Hände voll getrockneter Blaubeeren

Die Sojamilch mit den Leinsamen in einer Schüssel so lange aufschlagen, bis die Konsistenz ziemlich schleimig und zäh ist. Notfalls kann man auch nochmal kurz mit einem Pürierstab nachhelfen. Anschließend Zucker, Öl, Vanille und Zitronenabrieb hinzugeben und verrühren. Es folgen Salz, Mehl, Backpulver sowie Stärke. Zuletzt gibt man noch die getrockneten Blaubeeren zu dem Teig hinzu.

Den Teig formt man auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech zu einer Rolle, die man noch etwas plattdrückt.  Bei 180° ungefähr 20-30 Minuten lang backen, wie immer ist das abhängig vom jeweiligen Ofen. Wenn der Teig leicht angebräunt und aufgepufft ist, wird er herausgenommen und mit einem scharfen Messer in etwa daumendicke Streifen geschnitten. Die Streifen mit viel Vorsicht auf dem Blech etwas auseinanderschieben und anschließend nochmal für ein paar Minuten im heißen Ofen lassen, damit sie trocken werden. Danach gut abkühlen lassen. Fertig!

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