Semla

Bei Semla handelt es sich um ein traditionelles, schwedisches Hefe-Gebäck gefüllt mit Mandelmasse und Sahne. Die Herstellung ist zwar etwas zeitaufwendig, lohnt sich aber auf jeden Fall. Diese mächtigen Teilchen eignen sich perfekt um Familie und Freunde zu beeindrucken.
Hier das Rezept für 8 Stück:

Hefeteig

  • 75 gramm Margarine (wir bevorzugen Alsan)
  • 300 ml Sojamilch
  • 1 Würfel Frischhefe
  • 100 gramm Zucker
  • 900 gramm Mehl
  • 2 Teelöffel Kardamom
  • eine Prise Salz

Zuerst wird die Margarine in einem kleinen Topf erhitzt, bis sie geschmolzen ist. Anschließend wird die Sojamilch hinzugegeben und auf Körpertemperatur erhitzt, bevor die Hefe mit einer Prise Zucker hineingebröselt wird (Vorsicht: vorher unbedingt die Fingerprobe machen! Wenn das Sojamilch-Margarine-Gemisch zu heiß ist, geht die Hefe kaputt).
Den restlichen Zucker sowie das Mehl, die Prise Salz und Kardamom werden in einer Schüssel vermengt. Danach könnt ihr die flüssigen Zutaten reinkippen und solange kneten, bis ein schöner Teig entsteht, der nicht an den Händen klebt.
Der Teig darf nun abgedeckt 40 Minuten an einem warmen Ort gehen. Dafür benutze ich gerne den Ofen, den ich vorher kurz etwas erhitzt habe. Im Winter eignet sich auch eine warme Heizung super dafür.

Nach der ersten Gehzeit könnt ihr nun acht gleichgroße Bällchen aus dem Teig formen und sie auf ein Backblech setzen. Nun dürfen sie nochmal für ca. eine halbe Stunde gehen. Danach werden sie bei 200° Umluft für ungefähr 15 Minuten gebacken, bis sie goldbraun sind.

Während das Gebäck abkühlt, kann die Füllung vorbereitet werden. Dazu benötigt ihr:

  • 200 gramm Marzipan
  • etwas Sojamilch
  • Kardamom und eventuell Zimt, nach Geschmack
  • 50 gramm gemahlene Mandeln

Marzipan mit etwas Sojamilch in einem kleinen Topf erhitzen, bis eine streichfähige Masse entsteht. Das dauert eine Weile und zwischendurch muss immer wieder Sojamilch nachgeschüttet werden. Gut durchrühren, um sicherzugehen, dass keine Klümpchen mehr übrig bleiben. Danach könnt ihr die gemahlenen Mandeln und die Gewürze unterrühren und die Paste in eine Schüssel geben.

Nun gehts weiter mit dem Gebäck. Nehmt euch ein kleines, scharfes Messer und schneidet damit aus der oberen Seite einen Kegel heraus. Das Gebäck wird nun ausgehöhlt um Platz für die Füllung zu machen. Die Deckel werden aufbewahrt, das Innere des Gebäcks wird mit der Mandelpaste vermengt. So wird nix verschwendet.

Anschließend füllt ihr die Teilchen mit der Mandelmasse, bis zum oberen Rand. Darauf kommt noch eine großzügige Portion Schlagsahne. Wer besonders viel Wert auf die Optik legt, benutzt dazu einen Spritzbeutel. Die Sahne kann aber auch ruhig mit einem Löffel einfach draufgeklatscht werden. Zuletzt noch die Deckel draufsetzen und mit etwas Puderzucker bestäuben – fertig!

Wer experementierfreudig ist, kann natürlich auch mit den Zutaten spielen. Etwas Kakaopulver in den Teig und in die Sahne, Kaffee für die Füllung, Schokoraspel als Topping, oder Beeren in der Sahne… yummy!

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